Zu Beginn der Kalenderwoche 3 ist der Nachweis von Influenzaviren in klinischen Proben im gesamten Bundesgebiet massiv gestiegen. Laut dem Diagnostischen Influenza Netzwerk Österreich wurden in 62 Prozent aller klinischen Proben, die seit Beginn dieser Woche auf Influenza getestet wurden, Grippeviren nachgewiesen. Dies signalisiert den Beginn der Grippewelle in Österreich.

Die klinische Surveillance (ILI) zeigt eine weitere Zunahme der Anzahl an Neuerkrankungen an Grippe und grippalen Infekten. Derzeit zirkulieren zum großen Teil Influenza A Viren. Diese entsprechen den in den Influenzaimpfungen enthaltenen Virusstämmen.

Aktuelle Influenza-Informationen unter www.influenza.at

Hygienemaßnahmen in der Grippezeit

Die Ausbreitung der Influenza kann durch Einhaltung einfacher Hygienemaßnahmen verhindert werden:

  1. Hände waschen! Die Hände erkrankter Personen sind häufig mit Viren verunreinigt. Werden Gegenstände oder Mitmenschen (Hände schütteln) berührt, verbreiten sich die Viren weiter. Besonders vor dem Zubereiten von Speisen, vor dem Essen oder nach dem nach Hause kommen ist auf sorgfältige Handhygiene zu achten.
  2. Hygienisch husten und niesen! Verwenden Sie Papiertaschentücher, die sofort nach Gebrauch entsorgt werden, oder husten bzw. niesen Sie in den Ärmel.
  3. Auf typische erste Symptome achten und bei Krankheit zuhause bleiben! Bei Auftreten eines plötzlichen Krankheitsgefühls mit Fieber, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen und Atembeschwerden kurieren Sie die Erkrankung am besten zu Hause aus, um die Weiterverbreitung der Viren zu vermeiden.
  4. Räume regelmäßig lüften! In geschlossenen Räumen kann die Anzahl der Viren bedeutend ansteigen und eine Ansteckung wird wahrscheinlicher. Es empfiehlt sich daher, mehrmals täglich jeweils mindestens 10 Minuten zu lüften.

Weitere Informationen:
Hygienemaßnahmen in der Erkältungszeit
Vorsicht im Straßenverkehr – Medikamente können die Verkehrstüchtigkeit beeinflussen!

Situation in Europa

Die Aktivität der Influenzaviren nimmt in ganz Europa weiter zu. Viele Länder, darunter Norwegen, Schweden, Lettland, Großbritannien, Portugal, Spanien, Italien, Slowenien, Kroatien, Albanien, Griechenland und Israel, melden bereits eine weit verbreitete Influenzavirusaktivität.
In Europa herrscht weiterhin ein sehr variables Bild bezüglich des dominanten Influenzavirustyps. In Norwegen dominieren Influenza A(H3N2)Viren, in Russland und in Portugal Influenza B Viren, in Spanien und der Ukraine können hingegen hauptsächlich Influenza A(H1N1)pdm09 Viren nachgewiesen werden, während in Frankreich Influenza A und B Viren zu gleichen Teilen zirkulieren.

Comments are closed.