Händewaschen

Hygienemaßnahmen in der Erkältungszeit

Besonders in der kalten Jahreszeit tritt die Influenza gehäuft auf. Die Übertragung des Virus erfolgt hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion, aber auch durch Schmier- und Kontaktinfektion beim Hände schütteln, Anhalten in der U-Bahn, über Türgriffe, Geldscheine u.ä. können Grippeviren verbreitet werden. Eintrittspforten sind die Schleimhäute der Atemwege.

Die Ausbreitung von Grippe und grippalen Infekten kann durch Einhaltung einfacher HYGIENEMASSNAHMEN eingedämmt werden:

1) Händehygiene

Die Hände erkrankter Personen sind häufig mit Viren verunreinigt – sei es durch das Hände Vorhalten beim Husten und Niesen oder durch das beim Schnäuzen an die Hände gebrachte Nasensekret. Werden Gegenstände oder Mitmenschen (Hände schütteln!) berührt, verbreiten sich die Viren weiter.
Vermeiden Sie möglichst das Berühren von Gesicht (Augen, Nase und Mund), da das Virus häufig den Übertragungsweg Hände-Gesicht Atemwege nimmt!
Waschen sie Ihre Hände öfter als normal mit Wasser und Seife (oder vergleichbarem Händedesinfektionsmittel): 20 bis 30 Sekunden auch zwischen den Fingern verreiben, dann sorgfältig abspülen und abtrocknen. Besonders vor dem Zubereiten von Speisen, vor dem Essen oder nach dem nach Hause kommen.

2) Hygienisch husten und niesen

„Hände vorhalten“ beim Husten und Niesen ist gut gemeint, behebt aber die Problematik nicht. Die damit aus dem Körper katapultierten Viren gelangen auf die Hände, die durch Berühren verschiedener Gegenstände die Viren weiter verteilen. Verwenden Sie Papiertaschentücher und entsorgen Sie diese sofort nach Gebrauch oder husten bzw. niesen Sie in den Ärmel, wenn diese nicht zur Verfügung stehen. Wenden Sie sich dabei von Personen ab und halten Sie Abstand zu anderen.

3) Auf typische, erste Symptome achten und bei Krankheit zuhause bleiben

Bei Auftreten eines plötzlichen Krankheitsgefühls mit Fieber, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen und Atembeschwerden halten Sie besonders die Hygienemaßnahmen ein, um Mitmenschen vor einer Virenübertragung zu schützen. Kurieren Sie Ihre Grippeerkrankung zu Hause aus. Da hier aber für Angehörige und pflegende Personen erhöhte Ansteckungsgefahr besteht, halten Sie stets Abstand und verzichten Sie auf Körperkontakt wie Umarmen, Küssen etc. Schlafen Sie nach Möglichkeit in einem separaten Raum und achten Sie auf grundsätzliche Sauberkeit in der Wohnung, besonders in Küche und Bad.
Risikopersonen sollen während einer Grippe-Epidemie möglichst zu Hause bleiben.
Vermeiden Sie Kontakt mit Risikopersonen, um diese zu schützen, sowie Arztbesuche, die nicht unbedingt erforderlich sind.

4) Räume regelmäßig lüften

In geschlossenen Räumen kann die Anzahl der Viren bedeutend ansteigen, wodurch eine Ansteckung wahrscheinlicher wird. Umso mehr wenn die Schleimhäute der Atemwege zusätzlich durch trockene Heizungsluft belastet sind.
Es empfiehlt sich daher, mehrmals täglich (mindestens 3-4 Mal) für jeweils mindestens 10 Minuten zu lüften.

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